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ALLE
VÖGLEIN SIND SCHON DA... Wer
hört nicht gern die Vögel zwitschern? Wer sich jedoch einen privaten Sänger
anschaffen
Hier
einige Hinweise zur Haltung von Ziervögeln: Artgerecht
ist eine mindestens paarweise Haltung von Ziervögeln in Garten und
Zimmervolieren oder Vogelstuben. Am häufigsten werden Heimvögel in Käfigen
gehalten, wobei folgende Hinweise berücksichtigt werden sollten: Wünschenswerte
Mindestmaße der Käfige sind bei:
Hierbei
handelt es sich nun aber wirklich um Minimalgrößen. Je mehr Platz ein
Vogel hat, um so mehr Freude wird er auch haben. Innenausstattung: Zu
empfehlen sind Sitzstangen und Kletterzweige aus unbehandelten
Naturzweigen unterschiedlichen Durchmessers und mit Verzweigungen
(Weide, Buche, Haselnuss, jedoch keine Pappel). Die Zweige sollte man
mit heißem Wasser gut abspülen und nach Möglichkeit alle acht Tage
erneuern. Der Käfigboden sollte mit Zeitungspapier oder Haushaltspapier
ausgelegt werden. Darauf streuen Sie Sand mit Muschelkalk und Kalkgrit.
Schlafnester und Nistkästen mit kurzfasrigem Nistmaterial ausgelegt
werden. Futter
und Wassergefäße: Aus
Porzellan, Keramik, geeignetem Kunststoff oder Edelstahl, sind leicht zu
reinigen, sollten jedoch nicht auf den Käfigboden oder unter
Sitzstangen gestellt werden, um vor allem Verunreinigungen durch die
Exkremente der Vögel zu vermeiden. Dem Säuberungsbedürfnis der Vögel
kann durch Badehäuschen nachgekommen werden, dessen Wasser auch täglich
erneuert werden soll. Käfigstandort: 1.
In oder über Augenhöhe des Betrachters Hygiene: Tägliche
Reinigung der Futter- und Wassergefäße sowie des Käfigbodens.
Sitzstangen sollten Freiflug: Möglichst täglich mehrere Stunden, aber unter Aufsicht zur Unfallverhütung (Vergiftungs- und Verletzungsgefahr). Achten Sie auf Fensterbilder, Lötmasse, Fliegen gegen Fensterscheiben, Verhaken in Gardinen, Bissverletzungen durch andere Haustiere, heiße Herdplatten usw. Vorbeugend können sie für die Gesundheit Ihrer Vögel folgendes regelmäßig kontrollieren: 1.
Krallenlänge (Verletzungsgefahr durch Hängen bleiben) 2.
Verschieblichkeit des Kennzeichenrings (sonst können Einwachsungen und
Entzündungen folgen) 3.
Schnabellänge und Schnabelform (behinderte Futteraufnahme) 4.
Veränderung der Kotbeschaffenheit (Konsistenz, Farbe, Menge) 5.
Futteraufnahme 6.
Ernährungszustand Fütterung je nach Vogelart und Herkunft. Grundsätzlich gilt: Abwechslungsreich,
frisch, gute Qualität, kleine Vorratsmengen, hygienische Zubereitung,
gute Aufbewahrung. Futterkomponenten: Übliches
Körnerfutter, jedoch ohne Erdnüsse und Zirbelnüsse
(Schimmelpilzbesiedlung und Pilzgiftbildung). Es sollte trocken und kühl
gelagert werden. Tierisches
Eiweiß:
Hartgekochte Eier, Quark, Frischkäse, Joghurt, Trocken- und
Lebendinsekten, Babybrei. Pflanzliches
Eiweiß:
Keimfutter (Psittaziden): Zubereitung: Übliches Körnerfutter an einem nicht zu hellen und zu warmen Ort für 24 Stunden mit Wasser bedeckt stehen lassen. (Wasser 2-3 mal wechseln). Mit reichlich Wasser im Sieb durchspülen und anschließend 12-24 Std. trocknen lassen. Vor dem Verfüttern noch mal mit Wasser durchspülen. Achtung!
Immer nur die tägliche Futtermenge ansetzen, da
schnelle Verpilzung möglich. Vitamine:
Obst:
Banane, Apfel, Apfelsine, Pflaume, Birne, Trauben usw. Gemüse:
Paprika, Erbsen, Möhren, Kartoffeln, Maiskolben, usw. Keinen
Kopfsalat, lieber Eisbergsalat Grünfutter:
Vogelmiere, Löwenzahn, Petersilie u.s.w. (abspülen) Mineralstoffe
und Grit:
Muschelkalk, Kalkstein, Kalkgrit, Pickstein, feiner Aquariumkies (im
Extranapf anbieten als Magensteine; kein Sand, da dieser zu fein ist) Tränke:
Trinkwasser
oder Natriumarmes Mineralwasser ohne Kohlensäure z. B. Bad Pyrmonter,
Contrex. Obstsäfte ohne Zuckerzusatz sind ebenfalls geeignet. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. |